€ 17.000,-

Nicht jeder, der an den Toren des Kanzleramts rüttelt, darf später auch hinein. Peer Steinbrück scheint sich seiner Kanzlerschaft sicher zu sein. Warum sollte er sonst, als Mitglied der „Arbeiterpartei“, einen Zuschlag beim Amtsgehalt der Bundeskanzlerin fordern.

Natürlich kann es auch sein, dass die Weihnachtsgeschenke von Frau Merkel dieses Jahr etwas bescheiden waren und der kleine Peer unterm Tannenbaum bitterlich geweint hat.

Doch zurück zu den Zahlen. Rechnet man Herrn Steinbrücks Nebeneinkünfte der letzten Jahre auf den Monat um, ergibt sich eine ungefähre Summe von knapp dreißigtausend Euro. Bis Mitte 2013 erhöht sich das Gehalt der Bundeskanzlerin auf ca. 17.000 Euro. Diese Vergütung erhielte er dann auch – wenn er die Wahl gewönne. Für Vortragstätigkeiten wäre dann keine Zeit mehr, da das Amt einen vollständig ausfüllt. Daraus ergibt sich eine, nicht kleine, Differenz. Und dieses Mindereinkommen muss ja dann irgendwie ausgeglichen werden.

Umfragewerte sind ja nun eine Sache für sich, doch wird der Kanzlerkandidat der SPD sich mit diesem Vorstoß keinen Gefallen getan haben. Seine Malaise mit den Nebeneinkünften war schon fast vorbei und hätte bestimmt keine Auswirkungen auf die Person des Kanzlerkandidaten gehabt. Doch frage ich mich jetzt: Will er überhaupt Kanzler? Oder was soll diese Selbstdemontage?

Ein Weihnachtsgedicht

Weihnachtsbaum

Weihnachtszeit

Draußen schneit’s, es ist so weit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.
Der Opa holt vom Abstellraum
den Weichnachtsschmuck und schmückt den Baum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Zum Schluß die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Echte Kerzen an dem Baum???"

Die Zeit jedoch bleibt niemals steh’n
und fünfzig weit’re Jahr‘ vergeh’n.
Der Enkel – längst erwachsen schon –
hat heute selbst ’nen Enkelsohn.

Und wieder schneit’s zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.
Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da war der Weihnachstbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Im Wohnzimmer ’nen echten Baum???"

Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh’n
und nochmal fünfzig Jahr‘ vergeh’n.
Der Enkel – längst erwachsen schon –
hat wiederum ’nen Enkelsohn.

Und schneit’s auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt’s nicht mehr.
Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.
Der Enkel denkt auch nicht daran,
hat nie gehört vom Weihnachtsmann.
Auch vieles and’re gibt’s nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: "Was ist ein Baum???"


Quelle: www.onlinewahn.de
Autor: Robert Sontheimer

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit

Wie in dem gleichnamigen Weihnachtslied geht es auch bei uns zu. Die Puppe und der Bär sind zwar nicht verschwunden, dafür aber der Ersatzakku des Fotoapparates. Vor einigen Tagen legte ich den Akku auf den Schreibtisch, zum Zwecke ihn aufzuladen. Nun sammelten sich in der Zwischenzeit noch mehr Sachen an: Rechnungen und andere Weihnachtspost, Kalender für das nächste Jahr (da der Weltuntergang noch auf sich warten lässt) und andere Kleinigkeiten.

So werde ich den vierten Adventsnachmittag jetzt nutzen, um den Akku in den letzten Winkeln des Schreibtisches zu suchen.

Endgültig

Augustinus sagte: „Das Spiel ist zu Ende, Applaus!“

Unser Insolvenzverwalter dagegen fand andere Worte: „Der Geschäftsbetrieb wird eingestellt und die Firma geschlossen.“

Das war vor über einem Jahr, Ende Mai. Genau am 31. Mai. WahrscheinlichDSCN0441 auch ein Grund für die Stille im Blogsatz. Am Abend dieses letzten Maitages haben wir gegrillt. Sozusagen die Henkersmahlzeit. Auf dem Hof, später in der Versandhalle. Weil – passend zu diesem Tag – der Himmel sich schwarz einfärbte, Blitze zuckten und mehrere kräftige Regengüsse niedergingen. Das war nun das Ende eines Industriebetriebes. Applaus gab´s keinen. Der Einstieg in eine Transfergesellschaft zerschlug sich mangels Masse. Obwohl mein schwerster DSC_2341Stapler über sieben Tonnen Leergewicht hatte.Nachdenkliches Smiley  Glücklicherweise gehörte ich dann zu dem „elitären“ Kreis, welcher vom Insolvenzverwalter für die Liquidation noch gebraucht wurde. Schon komisch, seinen einstigen Arbeitsplatz zu demontieren.

Seit Oktober letzten Jahres arbeite ich in einem Konzern, auch wieder Zulieferer der Automobilindustrie. Eine Woche habe ich überlegt, dort anzufangen. Für die Liquidation meines alten Arbeitgebers hätte ich noch bis Jahresende dort bleiben können.

DSCN0463

Der Anfang lief schon recht holprig ab, aus drei Monaten Einarbeitung wurden drei Wochen, jede Anpassung oder Veränderung die ich vorschlage oder wünsche muss immer erst über die Konzernzentrale. Konzernzentrale heißt in diesen Fällen von dem Mitarbeiter zum nächsten, dann zum nächsten, wieder zu einem anderen. Dann zu einem weiteren … Monate später …

Ich fühle mich immer noch nicht heimisch. Und bin wieder auf der Suche.

Before starting our conversation about Viagra, let us mention some facts about ED. You will be surprised to find out that healthy sex life is more than great pleasure and ability to have children. It is the best and only way to guarantee natural training of the male heart, lungs, blood vessels and muscles. It is also the most efficient way of restoring male central nervous system. Normal sex life prevents the development of such severe diseases as stroke, heart attack, 20mg viagra high blood pressure (hypertension), diabetes, cancer, neurosis, depression, dementia etc. Now you know that men think the worlds of their erectile function for a reason!

You can buy Viagra in the nearest drugstore if you have a prescription from your doctor. It means, your awkward health disorder becomes public inevitably. Do not be frustrated! Fortunately, you can avoid any publicity at all if you choose to buy Viagra online. Our reliable online pharmacy will offer you top-quality pills from the manufacturer at the best price.

Attention! 20mg viagra Do not fail to see your doctor before ordering Viagra online! Use the lowest dose of the drug that works. Never overdose your ‘love pills’ – take only 1 pill about 1 hour before intended intercourse. Never take Viagra repeatedly within 24 hours!

Wieder da!

Er ist wieder hier, in seinem Revier!

Nach Tagen bangen wartens kam er am Freitag nachmittag nach Hause. Das ganze Viertel mit Handzetteln versorgt, Tasso schickte auch noch Suchplakate, welche der Postbote Freitag brachte. Nachbarn liefen die Straßen ab – alle suchten mit. Bis plötzlich ein Mann aus dem zweiten Stock vom Balkon aus ein graues Felltier über die Wiese laufen sah. Er gleich die Treppe runter, um die Nachbarin mit dem Schlüssel zu informieren. Eine andere Nachbarin sah den Kater dann auch und klingelte Sturm. Fünf Minuten später war wieder Futter im Napf, meine Frau und ich bekamen auf Arbeit Anrufe, dass er in der Küche sitzt und sich den Bauch vollschlägt.

Als ich nach Hause kam schlief er seelig auf dem Schrank. Nach einer kätzischen Begrüßung den Napf wieder befüllt, er den Napf sogleich wieder geleert. Dann wollte der Streuner aber wieder raus. Durfte er aber nicht. Zuerst machte ich meine Runde, um all die Zettel wieder einzusammeln – sonst stünde wohl das Telefon nicht still und wohlmeinende Nachbarn brächten ihn dann im Zehnminutentakt wieder nach Hause.

Selbst Eric Clapton gibt ein Ständchen dazu.

Back home

Gedicht

Der blaue Himmel ist zerschunden,

Regenwolken steh´n an seinem Fleck.

Die Leichtheit der Tage verschwunden,

Du blauer Himmel – bleib doch weg!

Oh wie sehn´ ich dich herbei, du dunkle Nacht,

Ohne Mond und Sterne, nur die finst´re Pracht.

Winter

  

Seit fast einer Woche Schneefall der erste Sonnenschein. Der nächste Flockenwirbel soll erst Freitag wieder vom Himmel herabfallen. Melden die Meteorologen, welche sich in letzter Zeit nie irrten.

Konnte ich noch vor gut anderthalb Wochen – während einer kurzen Tauperiode (die war Cancún und der 2-Grad-Marke geschuldet) – eine Amsel beim Bade in einer Wasserlache beobachten, so ist jetzt die Landschaft in einem Schneemeer versunken. Selbst die EichelhäherPC280010 (im Bild vergreift er sich an einem Meisenknödel) nehmen das Futterangebot auf der Terrasse wahr und teilen mit den anderen Vögeln. Die Straßenbahnen haben schon kapituliert und blieben im Depot. Vereinzelt noch Busse auf den Straßen, welche aber nicht mehr jede Haltestelle bedienen; zu groß sind die Höhenunterschiede, die es zu überwinden gilt, will man vom Bürgersteig auf die Straße treten. Ein Heizkraftwerk bekam anscheinend die falschen Geschenke und meldete sich kurzerhand in die Weihnachtsferien ab – ein Stadtteil ohne Heizung, zumindest für einen dreiviertel Tag. Die Schneeschippen sind längst ausverkauft, eventuell Ende dieser Woche wird mit Nachschub gerechnet. Vereinzelt gibt es noch Restexemplare zu Wucherpreisen, wie an einem Imbiss: Der Inhaber verkauft das Stück zu zwanzig Euro. Aber vielleicht sind es ja Designerschippen, die den Aufpreis rechtfertigen.

Nachteilig wirkt sich das Wetter auch auf das Miteinander aus, da der Jahreswechsel ansteht. Wünscht man seinem Gegenüber den obligatorischen Gruß „Guten Rutsch“, bekommt man kein freundliches Lächeln und ein „Gleichfalls“ zurück, sondern Beschimpfungen und böse Blicke.

Also wünsche ich euch einen schönen Übergang ins neue Jahr.

Winterzauber

Liebe Frau Holle, viele sind der Meinung, der Plan für das Ausschütteln der Betten ist erfüllt. Wenn nicht gar schon übererfüllt. Setzen Sie sich mit der Goldmarie an den warmen Ofen, essen Plätzchen und erfreuen sich an der Winterlandschaft. In der Zwischenzeit wird die Pechmarie ihre Aufgabe übernehmen.