Ein Besuch im Buchladen.

Zuvorderst, um einmal ein Lob den Buchhändlerinnen und Buchhändlern auszusprechen, mir ist es noch nie so ergangen wie in dem nachstehenden Artikel beschrieben. In meiner Lieblingsbuchhandlung wurde ich bisher immer freundlich bedient.

Diesen Artikel habe ich letzte Woche, den genauen Tag weiß ich nicht mehr, in der „Freien Presse“ gefunden.

Buchladen

Umzugsstress

Ich dachte gar nicht, dass so kurz, nachdem wir eine neue Wohnung fanden, der Stress schon losgeht. Aber es ist so. Einen Vormittag die Räume ausgemessen, einen anderen zum neuen Vermieter, Verträge unterzeichnen, Kündigung für die alte Wohnung schreiben, zur Post bringen. Ach ja, das Finanzamt schickt die Steuererklärung nicht mehr zu, also auch zum Finanzamt um die Vordrucke zu holen. Die Zeit ab vierzehn Uhr widmete ich dann meinem Arbeitgeber, wieder diese leidvolle Mittagschicht. Durch diese ausgefüllte Woche ist dann so einiges liegen geblieben wie Einkaufen, unter anderem eine neue Kaffeemaschine, da die alte Maschine nicht mehr so wollte, wie ich es will. Zu meiner großen Enttäuschung habe ich auf den Besuch der Leipziger Buchmesse verzichtet. Obwohl, ich wäre ja sowieso samstags gefahren, und wie ich hörte, gibt es dieses Jahr wieder einen neuen Besucherrekord. Letztes Jahr waren wir auch samstags zur Buchmesse und es war mehr ein Schieben, Stoßen und Drängeln, zumindest ab der Mittagszeit. Nächstes Jahr, so habe ich es mir vorgenommen, werde ich einen Tag Urlaub nehmen und schon am Donnerstag oder Freitag, oder beide Tage, die Messe besuchen.

Heute ist Sonntag

Was ist also passiert? Am Montag haben wir nach langer Suche eine neue Wohnung gefunden. Nun noch das ganze Schriftliche regeln und in acht bis zehn Wochen können wir dann umziehen.

Die ganze Woche Mittagschicht, gut, das hält einen nicht vom Schreiben ab. Doch am Mittwoch kam dann noch eine grässliche Erkältung dazu. Nach der Arbeit nur noch eine große Tasse warmes Bier getrunken und ins Bett. Dafür hatte ich dann Alpträume, denn ohne abzuschalten gleich nach der Arbeit schlafen geht nicht. Gestern gönnte ich mir dann ein Medikament aus der Apotheke, den Beipackzettel mit Risiken und Nebenwirkungen habe ich mir vorsichtshalber nicht so ganz genau durchgelesen, sonst schluckte ich das Zeugs wohl nicht. Aber es geht aufwärts.

Elchwanderung

Laut einer Meldung bei Welt.de wandern Elche nach Deutschland ein. In der Lausitz und in Bayern sind welche gesichtet worden.

In Bayern wird bestimmt schon an einem Notfallplan gearbeitet, wie man den „Problem-Elchen“ wohl beikommen kann. Na dann, auf auf zum fröhlichen Jagen.

Mondfinsternis

Letzte Nacht war in Deutschland eine Mondfinsternis. Selbst wenn keine gewesen wäre, hätte man den Mond nicht gesehen, zumindest hier in Zwickau nicht:

Tiefhängende, dunkle und bedrohliche Wolken kratzten an den rauchenden Schloten der Fabriken. Fast den ganzen Tag und die ganze Nacht regnete es aus ihnen ohne Unterlass, so als wenn eine zweite Sintflut über die Stadt hereinbrechen sollte. Die Sterne versteckten sich hinter den grauen Wolken, wagten nicht hervorzublinzeln hinter den Gebilden des Himmels. Selbst der Mond, welcher gerade groß und rund am Firmament erscheinen wollte, konnte seine Helligkeit nicht durch das Meer der trüben, nassen Wolken auf die Erde schicken.

Eine ziemlich einseitige Unterhaltung

Heute hatte ich wieder das Vergnügen, meinem Zahnarzt einen Besuch abzustatten. Im Wartezimmer wollte ich mich gerade gemütlich mit einer Zeitung, in der ein interessanter Bericht über Indien abgedruckt ist, auf die Couch lümmeln. Doch soweit kam es dann doch nicht. Ich durfte dann doch gleich ins Behandlungszimmer. Hat der Zahnarzt solch Sehnsucht nach meinen Zähnen? Ich auf dem Stuhl, Mund weit auf, die Instrumente werkeln an meinen Zähnen und Herr Doktor erzählt und stellt Fragen. Nun weiß ich nicht weiter. Sind es rein rhetorische Fragen oder erwartet er tatsächlich eine Antwort. Da ich ein höflicher Mensch bin, versuche ich dann auch zu antworten. Ob er mit meinen Antworten zufrieden war, kann ich nicht beurteilen. Aber anscheinend reichte ihm ein Ähh, ahh und haa als Antwort. Nach der Behandlung dann aber doch noch ein wenig geplaudert. Alles in allem ein erfolgreicher Besuch beim Zahnarzt. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.