Sammelbilder

Jaaaa, macht Bilder auf die Zigarettenschachteln. Nachdem es ja nicht mehr viele Kaugummihersteller gibt, welche die kleinen Sammelbilder beilegen – (gibt´s überhaupt noch welche?), ich erinnere mich da noch an die Hitschlerbilder, die wir als Kinder in den Westpäckchen fanden – muss halt die Zigarettenindustrie nachlegen. So bekomme ich dann jeden zweiten Tag ein neues Sammelbild. Wenn es dann soweit ist, suche ich Tauschpartner.

Wetterstation

Ich benötige mal Hilfe. Kennt jemand eine gescheite Wetterstation für zu Hause? Mit kennen meine ich nicht persönlich, sondern ob mir jemand eine empfehlen kann. Aber keine Profistation für tausend Euro. Danke im voraus für eure Hilfe.

Tropfsteinhöhle

Ich spiele mit dem Gedanken, nächste Woche mit einem Regencape auf Arbeit zu gehen. Derzeit haben wir eine relative Luftfeuchtigkeit von 85-90 %. Für den Fall, dass sie weiter steigt, wird mir der Regenschutz gute Dienste leisten, denn dann wird es wohl vom Hallendach regnen. Außerdem könnte ich ja in den Pausenzeiten irgendwelche Pflanzen züchten, welche ich dann verkaufe. Ich dachte da an psychedelische Pilze. Das könnte dann sogar noch die Produktivität steigern und man nimmt vieles etwas gelassener hin.

Milchpreis

Die von mir geschätzte Frau Flocke von Krötengrün möchte sich auf ihren Balkon eine Kuh stellen, sie findet nur in ihrer Heimat Berlin keine. Ich habe da was für Sie. Robert Lembke hätte gefragt: „Welches Schweinderl hättens denn gern?“ Ich frage, sind diese Kühe nicht einen klein wenig erhöhten Milchpreis wert?

Aufgenommen leider nur mit dem Mobiltelefon auf dem Weg zur Arbeit, Zwickau-NiederhohndorfKuhherde

Ein neuer Butterberg

Auf meinem Weg zur Arbeit musste ich kurz an einem Supermarkt anhalten, um noch eine Kleinigkeit zu besorgen. Dabei fiel mein Blick auch auf das Regal mit der Butter. Meine Vermutung, welche mir beim samstäglichen Wochenendeinkauf kam, hat sich bestätigt. Die normale Butter kostet jetzt genauso viel wie eine bekannte irische Butter. Und die Leute langen kräftig zu. Die Kartons der Butter aus Irland werden auf einmal viel schneller leer als die anderen Buttersorten. Wenn das anhält, haben wir bald wieder einen neuen Butterberg, der dann von uns mitsubventioniert wird.

Kauft wieder deutsche Butter! So wie Herr Schmidt „Ja zu deutschem Wasser sagt“.

Der zerbrochene Tontopf oder Ein ganz normaler Sonntag

Nein! Wer jetzt an Kleists Zerbrochnen Krug denkt, ist einem Irrtum aufgesessen.

Jahrzehntelang überstand der Tontopf alle Höhen und Tiefen seines irdenen Daseins. Er ertrug die jahrelange Dunkelheit eines Kellers, das Getrippel der kleinen Mäuse auf seinem steinernem Rand. Trotzte langen, kalten Wintern, bedeckt vom Schnee, welcher sich sanft auf ihm niederließ. Selbst heiße und trockene Sommer machten seiner tönernen Figur nichts aus. Umzüge machten ihm nichts aus, ließ sich von Wohnung zu Wohnung tragen, murrte nicht, wenn er wieder und wieder herumgeräumt wurde. Sein letzter Standort war im Flur, in seinem Inneren eine große Sonnenblume. Bis die Sonnenblume das Gleichgewicht verlor und den Topf mit sich umriss. Als Krankenlager für den nun verwundeten Tontopf fand sich eine Zeitung. Nach mehreren Tagen der Erholung – der Topf hatte den ersten Schock verdaut – ging es an die Reparatur des Patienten. Mit Leim versorgt sieht er fast so aus wie früher, gut, man sieht noch die Scharten, aber auch wir sehen nach vierzig oder mehr Jahren nicht mehr so jugendlich aus. Aus Sympathie, oder eher aus Unachtsamkeit, schnitt ich mich dann auch noch an seinen Wunden. Etwas Blut floss, die Finger Spinnwebengleich vom Leim verklebt, der Topf hat wohl genauso viel Leim abbekommen wie ich. Nach dem Säubern setzte ich mich dann vor Wut über die Leimfinger auf die Terrasse.

Gleißendes Sonnenlicht ließ die Büsche immer grüner aussehen, die Blätter sich immer mehr miteinander verschmelzen, einem dichten, sattgrünen Blätterdschungel gleich. Die anfängliche Ruhe des Sonntags wich langsam einer regeren Geschäftigkeit. Betten wurden aus den Fenstern ausgeschüttelt, danach ging der Schauplatz in die Küche über. Besteck klirrte aneinander, Teller klapperten, und die Kellen kratzten, immer auf der Suche nach dem letzten Rest, über die Topfböden.

Ich lehnte mich, genüsslich dem Nichtstun verpflichtet, zurück, und las das Ende von Heinrich Bölls „Erzählungen“.

Es geht weiter …

Ja, mich gibt es noch. Und zu keiner Zeit hatte ich den Gedanken, das Blog still und heimlich einschlafen zu lassen.

Den Umzug ganz gut überstanden. Danach etliche Probleme mit den streikenden Mitarbeitern der Telekom zur Schaltung des DSL-Anschlusses. Merkwürdigerweise wurde der Telefonanschluss taggenau geschaltet.

Die Katze, genauer geschrieben der Kater, hat sich hier als Erster wohlgefühlt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir jetzt im Erdgeschoss wohnen und er über die Terrasse seine neu gewonnene Freiheit in der weiten Katzenwelt genießen kann. Nach mehreren Jahren als Stubentiger ist er jetzt zum wilden Freigänger mutiert. Langsam fühlen wir uns hier auch Wohler als kurz nach dem Einzug und die Blogeinträge werden sich jetzt auch wieder mehren.

Noch 8 Tage …

… bis zum Umzug. Das Einpacken begann vor zwei Stunden. Seit dem letzten Umzug vergaß ich vollkommen, wie schwer Bücher sein können, unabhängig vom literarischen Inhalt.

In der Hoffnung, meine geschätzten Leser erinnern sich in zwei Wochen noch meines Blogs, schließe ich den BlogSatz vorübergehend.

Pechsträhne

Die schlechten Nachrichten wollen nicht Enden. Wollte ich doch schon eine Woche vor unserem Umzug Urlaub nehmen, um in der neuen Wohnung schon einiges anzubringen. Denkste. Im Augenblick bekomme ich erst einen Tag vor dem Umzug frei. So kann ich dann nur hoffen, nicht allzu viel Überstunden zu leisten und nach der Arbeit wenigstens noch ein bisschen werkeln zu können.