Regionalsprache

Wieder eine Studie, Umfrage, oder was auch immer, welche alle paar Jahre gemacht, ausgewertet und veröffentlicht wird, mit einem Fazit, welches sich auch nie ändert. Dieses Mal untersuchte das Institut für Deutsche Sprache die Einstellung zu unserer deutschen Sprache. Und – das Ergebnis überrascht nicht – der sächsische Dialekt ist der unbeliebteste. Als Sachse verstehe ich das eher weniger. Was ist denn so schlimm am Sächsischen, dass unsere Sprache nicht gern gehört wird? Klingt fränkisch besser? Oder badisch? Ich lasse eine Prise Alltagspsychologie walten, akzeptiere die Werte der Studie, und trage meinen Lesern an, diese Seite, wenn Sie schon das Sächsische nicht hören wollen (wer nicht hören will muss fühlen lesen!) in einer Parallelwelt zu betrachten. Zugegeben, es ist, so will ich es nennen, eine Art hochsächsisch. In meinem Sprachraum klingt das Ganze schon wieder anders, ein Regionaldialekt, wie es ihn überall gibt.

Anfänglich stand ich schon vor dem Entschluss, die Seite gleich umzuleiten, doch wuchsen wohl berechtigte Zweifel an diesem Unterfangen. Also bitte ich höflichst um einen kleinen Abstecher in die Welt der sächsischen Sprache.

Noch eine Randbemerkung: Wer jetzt Lust auf mehr hat, seine eigene oder jede andere Seite mal im Zerrspiegel zu lesen, der hänge an den Domainnamen einfach ein .saxophone.parallelnetz.de/ an.

„Wer kann dazu schon Nein sagen“ http://blogsatz.info.saxophone.parallelnetz.de/

Neuerungen

Meine lieben Leser,

ich habe mich entschlossen, Kommentare nur noch mit einer neuen Anmeldung zu genehmigen. Um sich hier anzumelden braucht ihr nur unten stehendes Formular ausfüllen, natürlich einmalig, und schon seid ihr hier – und anderswo – gespeichert. Vielen Dank für eure Mühe und Mitarbeit.

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Rückschritt

Am Wochenende werde ich versuchen, von meiner wordpress 2.6 Installation zu meiner alten 2.3 zu wechseln und dann die neue noch einmal installieren. Es haben sich einige Fehler eingeschlichen; ich werde sie auch nicht los. Hoffentlich weilt mein blog am Montag dann noch unter euch.

Kabelsalat

030

Janice hat ein Vexierbild, bei dem man ein bestimmtes Kabel benennen darf. Wer es errät, darf den Kabelwirrwar auflösen. Hiermit mache ich ihr ein Angebot: Wenn sie auf nebenstehenden Bild die Kabeltypen beschreibt, darf sie das Bild behalten.

Aufgenommen kurz vor dem Umzug nach dem Abbauen des Regals mit der Technik.

Apropos Kabel, dazu fällt mir noch eine Anekdote aus meiner Jugendzeit ein. Als Heranwachsender wollte ich die Leuchtstoffröhre über meinem Aquarium mittels Opas altem Eisenbahntrafo dimmen.

Der Versuchsaufbau war in etwa folgender:

  • Netzstecker nicht abgezogen.
  • Wasser im Glas belassen.
  • Die verfitzten Kabel durch Entlanggleiten durch die etwas nasse Hand führen.
  • Schlussendlich beide Kabelenden in der Hand halten.

Das Experiment schlug fehl – zur Nachahmung nicht empfohlen.

Impressumspflicht

Heute Vormittag wurde ich von Claudia Johann darauf aufmerksam gemacht, dass auch ich, als Privatblogger, die Pflicht habe, ein Impressum auf meiner Seite zu veröffentlichen. Nun, dieser leidigen Pflicht bin ich jetzt nachgekommen. Ansonsten drohte wohl irgendwann eine Abmahnung eines windigen Rechtsanwaltes. Das Impressum ist geklaut bei Claudia.

Dazu fällt mir ein Satz von Heinrich Heine ein, den ich gern zitieren möchte:

Die Advokaten, die Bratenwender der Gesetze, die so lange die Gesetze wenden und anwenden, bis ein Braten für sie dabei abfällt, …

Heinrich Heine: Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski.

Online-Bibliothek

Ab heute gibt es eine neue Bibliothek, respektive ein Lexikon, welches unter der Adresse www.zeno.org zu erreichen ist. Zeno ist ein Ableger der Digitalen Bibliothek, mit dem Unterschied, dass bei Zeno die Inhalte kostenfrei sind.

Nach eigenem Bekunden ist es „die größte Online-Bibliothek im deutschen Sprachraum“. Neben den Inhalten der Wikipedia stehen noch verschiedene ältere Lexika, wie der Brockhaus von 1908 oder Pierer’s Universal-Lexikon von 1865, zur Verfügung. Im Wettstreit um die meisten urheberrechtsfreien Bücher steht Zeno mit dem Projekt Gutenberg.de, welches schon seit einigen Jahren Literatur zum Onlinelesen anbietet. Das neue Portal beherbergt auch noch „40.000 Meisterwerke“, eine Sammlung von Gemälden, Grafiken und Zeichnungen der berühmtesten Künstler.

Vincent van Gogh: Bauernhütten in Auvers

Online Lesen – der Appetitanreger für gedruckte Bücher

Die Verlage Random House und HarperCollins stellen ihre Bücher ins Netz! Es kommt etwas überraschend, da sich ja fast alle Verlage gegen eine Digitalisierung ausgesprochen hatten und gegen Google sturmgelaufen sind, die Bücher volltextindiziert online stellen wollen. Soweit ich mich erinnere, gab es ja auch bei dem Roman „Tod eines Kritikers“ von Martin Walser eine Kopie im Internet, bei der der Suhrkamp-Verlag höchst erbost war. Doch zurück zu dem neuen Dienst. Dies geschieht bei Random House mit dem neuen Service namens „Insight“. Zunächst noch auf der amerikanischen Webpräsenz, doch Random House Deutschland will diesen Service auch in den nächsten Wochen einführen. Dabei kann man online in ausgesuchten Werken lesen. Es steht zwar nicht das gesamte Buch zum Lesen bereit, es sollen ungefähr vierzig Seiten sein, aber zum reinschnuppern müsste es ja reichen. Es ist sogar erlaubt, auf eigenen Webseiten diese Inhalte einzustellen. Die Ansicht erfolgt dabei im Original-Layout der Bücher. Bei HarperCollins ist es das gesamte Buch, wie mir scheint, allerdings mit Copyright-Vermerk.

Das mit dem Einfügen in meinen Blog hat wohl nicht geklappt, ich werde das morgen nochmal probieren.

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