Gut aufgelegt

Beide sind in fast dem gleichen Alter, sie ist wohl ein oder zwei Jahre jünger. Keine Kratzer, Falten, Ähnliches, was zu kosmetischen Reparaturorgien führen könnte. Ja, gut, zugegeben, sie ist rund. Na und?  Das sind sie ja alle. Zumindest sind alle zwei gut aufgelegt.

Ich, weil ich mich freue, endlich wieder einen Schallplattenspieler mein Eigen zu nennen und die über vierzig Jahre alte American Folk Blues Festival Schallplatte, welche sich munter auf dem Plattenteller dreht. Analogmusik. Leises Knistern zwischen den Liedern. Und ein schon längst vergessener Klang. Der alte folkbluesSpieler hatte schon vor langer Zeit aufgehört, sich zu drehen. Und weil das mit den CDs halt so bequem ist – Fernbedienung und dergleichen, stand die Plattensammlung ungehört im Schrank. Durch Umzüge und andere Irrungen und Wirrungen ist die Anzahl wohl auf gut fünfzig LPs zusammengeschmolzen, aber diese dürfen sich jetzt wieder drehen.

Regionalsprache

Wieder eine Studie, Umfrage, oder was auch immer, welche alle paar Jahre gemacht, ausgewertet und veröffentlicht wird, mit einem Fazit, welches sich auch nie ändert. Dieses Mal untersuchte das Institut für Deutsche Sprache die Einstellung zu unserer deutschen Sprache. Und – das Ergebnis überrascht nicht – der sächsische Dialekt ist der unbeliebteste. Als Sachse verstehe ich das eher weniger. Was ist denn so schlimm am Sächsischen, dass unsere Sprache nicht gern gehört wird? Klingt fränkisch besser? Oder badisch? Ich lasse eine Prise Alltagspsychologie walten, akzeptiere die Werte der Studie, und trage meinen Lesern an, diese Seite, wenn Sie schon das Sächsische nicht hören wollen (wer nicht hören will muss fühlen lesen!) in einer Parallelwelt zu betrachten. Zugegeben, es ist, so will ich es nennen, eine Art hochsächsisch. In meinem Sprachraum klingt das Ganze schon wieder anders, ein Regionaldialekt, wie es ihn überall gibt.

Anfänglich stand ich schon vor dem Entschluss, die Seite gleich umzuleiten, doch wuchsen wohl berechtigte Zweifel an diesem Unterfangen. Also bitte ich höflichst um einen kleinen Abstecher in die Welt der sächsischen Sprache.

Noch eine Randbemerkung: Wer jetzt Lust auf mehr hat, seine eigene oder jede andere Seite mal im Zerrspiegel zu lesen, der hänge an den Domainnamen einfach ein .saxophone.parallelnetz.de/ an.

„Wer kann dazu schon Nein sagen“ http://blogsatz.info.saxophone.parallelnetz.de/

Ruhelos

Warum müssen wir uns ständig bewegen, haben Angst vor der Pause? Ist das die in uns eingemeißelte Doktrin „Stillstand bedeutet Rückschritt“? Im öffentlichen Leben mag ich das ja teilweise akzeptieren, doch holen wir doch lieber ein wenig Ruhe ins Private zurück. Beobachte man nur einmal die Imbissstände. Fast niemand verweilt noch an den aufgestellten Tischen, ausgenommen den Spatzen, in der Hoffnung auf die mildtätige Kundschaft, welche dann und wann einen Brocken hinschmeißt. In einer Hand die Bratwurstsemmel (nein, die Vögel kriegen nix, finden doch jetzt genug zum Picken), mit der anderen den vollgepackten Einkaufswagen mal mehr oder weniger sicher zum Auto dirigieren. Diese Betrachtungen mache ich nun schon länger, doch setzten mich kürzliche Ereignisse sehr in Erstaunen.

Der kleine, typische Bäckerladen um die Ecke, bisher ein Ort nostalgischer Kindheitserinnerungen, mit Weidenkörben für die Semmeln (auch Brötchen genannt) und den großen Backblechen mit Kuchen im Ladenregal, wandelt sich zur Moderne. Nicht der Verkaufsraum wird renoviert, auch bleibt das Angebot so bestehen, ein kleines Pappschild, eine Kuchenunterlage, kündigt den Umschwung an. Hochkant steht sie auf dem Ladentisch, mit blauem Filzstift stehen handschriftlich die Worte: „Neu – Coffee To Go“! Daneben steht dann ein Pappbecher, welcher das Getränk auffangen soll. Ich muss also nicht mehr gemütlich am Frühstückstisch sitzen, sondern kann gleich auf dem Nachhauseweg vom Bäcker eine Semmel essen und dazu den Kaffee trinken. Natürlich können die Gedanken dahin gehen, einer größeren Zielgruppe gerecht zu werden. Vorbeikommende Arbeiter vielleicht. Früher hatten die sich ja ihren Kaffee in der  Thermoskanne mitgenommen. Ist das eine Analogie Laufkundschaft = Coffee to Go?

Und weil mich dieser Kulturschock so schwer traf, legt ein Buchverlag noch nach. Hieß es früher Taschenbuch, auch diese sind bald noch zu groß für eine  Jacken-oder Hosentasche, oder man las gleich die farbigen von Reclam, die passten wirklich überall hinein, so kreierte jetzt der dtv die Reihe Books to Go. Müßig, über die Naimagemen zu sinnieren. Ein Taschenbuch verweilt so lange in dem namensgebenden Behältnis, bis der Mensch die Zeit für eine Pause gekommen sieht, sich hinsetzt, sei es beim Bäcker, auf Arbeit, im Zug oder wo auch immer, und liest. So suggeriert mir der Name der neuen Reihe, diese Heftchen, Bücher sind es ja eher nicht, müsse ich in ständiger Bewegung lesen. To go eben. Ja, ich weiß, to go ist auch eine Redewendung für zum mitnehmen. Doch irgendwann ist der Kaffee imimage Pappbecher kalt, wenn ich ihn nur mitnehme und nicht doch unterwegs schon trinke, also doch in der Bewegung, im Vorwärtsdrang. Und so nennt der dtv-Verlag seine  Heftchen denn auch Lese-Snacks für unterwegs. Sind nicht in der Anfangszeit der Mobiltelefone die Leute gegen Laternenmasten gelaufen, weil sie gleichzeitig Kurzmitteilungen lasen oder verschickten und nicht mehr beim Gehen nach vorn schauten? Folgt nun eine neue Welle mit Beulen am Kopf, weil man, Kaffee schlürfend lesend, die nächste Straßenlampe übersieht? Ich habe mein Book to go zu Hause gelesen. Auf dem Sofa (ganz wohl war mir bei dieser Zweckentfremdung doch nicht, habe die Rollos runtergezogen, dass es niemand sieht). Und weil es so schön war, gleich noch ein Gelbes hinterher.

Ökumene? Was ist das denn?

Es geht auf Pfingsten zu. Und allenthalben liest man auf den Kalenderblättern Sprüche mit einem Bezug zu Gott. Auf unserem Katzenwochenkalender (!) musste ich heute einen lesen und in Ulfs Schreibetagebuch stand ein ähnlicher Spruch. Es drängt sich mir die Frage auf, welcher Gott? Gibt es etwa mehrere? Papisten und Protestanten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der Katholizismus, oder eher der Papst, erkennen die evangelische Kirche nicht an.

Doch welch ein Wunder – wenngleich kein göttliches – die oberen beider Kirchen, Kardinal Lehmann und der ehemalige Kirchenpräsident Steinacker kämpfen Hand in Hand gegen einen Schriftsteller. Nun ist es kein deutscher Literat, welcher vor die Neo-Inquisition gezerrt wird, es ist ein Muslim. Navid Kermani, seines Zeichens iranischer Schriftsteller, wird der hessische Kulturpreis aberkannt. Die zwei deutschen Kirchenfürsten intervenierten bei Roland Koch. Und ihm muss es doch wirklich sehr schwer gefallen sein, den Preis nicht an Kermani zu verleihen. Ist es doch ein Politiker, welcher sich rührend um Migranten kümmert (solange sie nicht in seinem Hessen unterkommen wollen). Navid Kermani setzt sich für eine Verständigung der Religionen ein. Also was liegt da näher, als ein ökumenischer Schulterschluss der katholischen und evangelischen Kirchen für, nein, nicht für, gegen einen Islamisten. Hat hier jemand was von Kreuzzug gesagt oder gedacht? Ich möchte doch sehr bitten!

Passend dazu die Zeile aus einem Lied des islamischen Sängers Yusuf: „There is only one god“. Und wenn man den Text weiterliest, respektive hört, fällt einem die Ökumene, die Annäherung der Religionen auf.

Die ganzen Hintergründe kann man in der „ZEIT“ nachlesen.

Saubere Tinte

Allenthalben liest man vermehrt von erschienenen und noch zu bauenden Lesegeräten mit elektronischer Tinte. Ein wahrlich löbliches Unterfangen. Vor zwei Wochen hatte ich nämlich wieder schulkindtintenbekleckste Hände nach dem Wechsel einer Füllhalterpatrone. Zugegeben, diese Technik ist zum Lesen gedacht, man nimmt ja Papier um mit einem Federhalter zu Schreiben. Dennoch gibt es Leute, welche dann und wann auch mal in ein Buch etwas reinschreiben; oder in eine Zeitung. So wie ich. Und für diese ist dann die saubere Tinte – oder auch nicht. Jüngst stand doch in einem Buchladen ein viel beworbener E-Book Reader zum probieren. Vier Seiten habe ich mir gegönnt. Die Schrift ist wie gestochen, es liest sich flüssig. Möchte man etwas markieren oder eine Anmerkung notieren – nimmt man Zettel und Stift. Es geht nicht anders. Gewährt wird einem aber das Setzen von Lesezeichen. Einen ausführlichen Testbericht gibt es beim Literaturcafé. Die Preisgestaltung ist auch zu überdenken. Dreihundert Euro für das Gerät zuzüglich der elektronischen Bücher, welche nur marginal billiger als die gedruckten Ausgaben sind.

Die angekündigten Reader mit größerem Display, welche von den Zeitungsverlagen aus Kostengründen herbei gesehnt werden, sind für mich kein Ersatz für eine papierne Zeitung. Man stelle sich einen Abend auf der Couch vor, die Frau sieht fern und der Gatte drückt zum Umblättern der Zeitung einen Knopf. Um wie viel heimeliger, familienfreundlicher ist doch eine großformatige Printausgabe a la ZEIT, welche in den spannendsten Momenten des Kriminalfilmes umgeblättert und glatt gestrichen wird. Auf derartige Gegebenheiten möchte ich keinesfalls verzichten.

Überrollt

Da liegt er nun, der kleine Giebenrath, überrollt von einem Mahlstrom aus dem Räderwerk Leben. Doch hab´ ich ja das Ende jetzt schon vorweggenommen. Seine Tragödie war unausweichlich, und hessetypisch endete sie im Wasser. Doch wie kam es zu dem Unheil?

Hermann Hesse erzählt, zumeist autobiografisch, die Jugend des Hans Giebenrath. Eine Dorf im Schwarzwald. Sommer. Ferienzeit. Während der Fluss als Freibad her hält geht Hans diesmal nicht seiner Passion Angeln nach, nein, Hans sitzt auf seiner Stube und – lernt. Schließlich soll er das Landexamen so gut meistern, um an der Klosterschule aufgenommen zu werden. imageAngetrieben von Pfarrer, Rektor und Vater paukt er Latein, Mathematik, Griechisch, Deutsch. Und er besteht das Examen in Stuttgart, „darf“ nach Maulbronn, um später einmal eine höhere Laufbahn einzuschlagen.

Ich höre deutlich noch die Eltern, auch die Schulleiter, alle stießen ins selbe Horn: „Der soll mal was besseres werden“! Doch er wollte gar nicht hoch hinaus. Ja, schmückte ich einige Jahre meiner Vita in Prosa aus, so bräche wohl etwas ähnliches hervor.

Zurück zum Klosterschüler Giebenrath. Anfangs der Liebling der Lehrer, doch dann freundet er sich zu ihrem Leidwesen mit dem Freigeist Heilner an. Durch ihn blickt Hans in sein Inneres, und verzweifelt immer mehr. Sein Freund muss – Hermann Heilner passt nicht in diese Gemeinschaft – die Klosterschule verlassen. Und bald darauf zerbricht Hans und kehrt in seine Heimat zurück. Beginnt eine Lehre als Mechaniker, verliebt sich, hat Liebeskummer, besucht mit seinen Kollegen ein Wirtshaus und trinkt. Den Rückweg tritt er allein an, nach einiger Zeit legt Hans sich dann träumend unter einen Apfelbaum. Und nun schließt sich der Lebenskreis.

Freunde, nicht diese Töne

O doch, möchte ich in die Welt hinaus schrei(b)en. Während allerorten die Konzerthallen zum Jahresausklang Beethovens neunte Sinfonie geben, muss ich doch noch ein wenig granteln. Das Umklappen der letzten Seite von Hesses Steppenwolf, die Weltkrise, die Übernahme der Marken Brockhaus und Harenberg durch Bertelsmann und eine Studie der Stiftung Lesen zwingen mich, dies zu schreiben.

Der Roman „Steppenwolf“ ist schnell erzählt. Hermann Hesse schreibt – biographisch – über die zwei „Ich“, welche abwechselnd in Harry Hallers Innerem die Oberhand gewinnen. Von der Zerrissenheit der Seele, dem Kampf zwischen Kultur (in Gestalt des Steppenwolfes) und Trivialität. So schrieb er zwDer Steppenwolfar über seinen Seelenzustand, doch hält er uns, unserer Gesellschaft, einen Spiegel vor das Gesicht, in dem wir die jetzige Welt allzu verwahrlost sehen. Sehnen sich im Roman die zwei Antagonisten nach einem Gleichgewicht, so ist dieses Kräfteverhältnis schon lang aufgehoben zu Gunsten von einer, und das stammt wiederum von Hesse, feuilletonistischen Zeit. Wobei man den Begriff Feuilleton diesmal mit Unterhaltung – nicht mit Kultur – übersetzen sollte. Es ist diese Jagd nach immer mehr und realer Unterhaltung, nach noch höheren Gewinnen in den Konzernen und beim Privatmann, ein ständiges SchnellerHöherWeiter. Es kann einem Angst und Bange werden, wenn Bertelsmann, oder sollte ich RTL schreiben, Brockhaus endgültig geschluckt hat. Kommt als nächstes der Duden dran? Gibt es als nächstes einen Eintrag im Lexikon „Bauer sucht Frau“? Bei Meyers steht ja nun schon „Big Brother“ drin.

Lasst uns zu Steppenwölfen werden, die Zeit wieder ein wenig zu entschleunigen, dass wieder etwas mehr Kultur in der Waagschale liegt, um das Pendel wieder ins Lot zu bringen.

Doch zurück zum Buch. Im Anhang, persönlich wünschte ich sie mir als Vorwort, stehen die Krisis-Gedichte, aus denen der Roman dann hervorgegangen ist. Erdrückende Einblicke in Hermann Hesses Innerstes.

Das war das Wort zum Jahresende. Blogsatz wünscht euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

Die Platzkarten, bitte.

In Sabines Spinnrad las ich es und hielt es für einen Scherz, welcher zum Nachdenken anregen solle. Doch die Tageszeitung belehrte mich eines besseren.

Die Herren Volk von der CDU und Lindner von der FDP (käme dieser Vorstoß von der Linkspartei verstünde ich es ja eventuell), möchten die Weihnachtsgottesdienste nur für Kirchensteuerzahler mit Eintritts- respektive Platzkarten öffnen. Manchen Christen wird die Wange glühen, ist es nicht eine schallende Ohrfeige für die christlichen Werte. Prominentestes Opfer einer fehlenden Eintrittskarte war wohl Josef nebst seiner Maria. Doch im Stall war ja noch ein Platz frei. Ist ein Obdachloser, auch wenn er sich in erster Linie der beheizten Kirche wegen dort hin begibt, Gott nicht lieber als manch ein doppelzüngig redender Politiker? Oder soll dieser Vorschlag zu vor lutherischen Zeiten hinführen. Eine elitäre Gruppe kommt sowieso in den Himmel, der Rest solle seinen Zehnt bezahlen, ansonsten muss er in der Hölle darben – oder hat keinen Zutritt zur Kirche. Gut, die Gemeinde der Kirchensteuerzahler ist groß, keine kleine Gruppe, doch soll die Frohe Botschaft nicht alle Menschen erreichen? Auch diejenigen, welche nur an Heiligabend ein Gotteshaus von innen sehen.

Ich wünsche euch einen freien Platz beim Weihnachtsgottesdienst und ein besinnliches, ruhiges Fest.

Puschlozzi

Ich gebe zu, ein recht sonderbarer Name. Doch was steckt dahinter: Die geballte Kraft des aus der Schweiz stammenden Pädagogen Pestalozzi und des russischen Dichters Puschkin, vereint im gemeinsamen Namen Puschlozzi. Doch will diesen Namen niemand tragen. Die Namensstreiter stehen sich unversöhnlich gegenüber in dem seit zwei Jahren schwelenden Streits.

Der Lehrkörper nebst den Schülern der Puschkinschule wechselte zu Schuljahresbeginn 2006 in das leer stehende, mittlerweile sanierte, Gebäude der Pestalozzischule. Die Schulkonferenz überließ die Namenswahl weitgehend den Schülern, welche – erwartungsgemäß – ihren alten Namen behalten wollten. Diese Entscheidung rief nun die Bevölkerung auf den Plan, welche den Namen Pestalozzischule mit dem Gebäude verbanden. Jetzt ist der Stadtrat an der Reihe, welcher gestern ein Machtwort sprach und den Querelen (hoffentlich) ein Ende bereitete. Eine öffentliche Diskussion im Vorfeld hätte bestimmt einem Streit aus dem Weg gehen können, aber wie die Stadtoberen so sind …

Das mit Spannung erwartete, (salomonische) Urteil: Die Puschkinschule soll in Pestalozzischule umbenannt werden. Recht so, ihr Stadträte. Das hättet Ihr schon vor zwei Jahren haben können.

Invalidenküche

Da stehen und sitzen sie in der Küche; diese Armee aus Versehrten, gleich der nicht enden wollenden Schlange in Lourdes, Hoffnung auf Heilung schöpfend, und warten geduldig auf die Genesung.

Heute war Mannelwecken. Und nach dem elfeinhalb Monate währenden Schlaf, unsanfter geweckt als einst Dornröschen, waren manche wohl etwas voreilig, als sie schnell aus dem Karton kletterten. Also mussten die Raachermannln (zu Deutsch: Räuchermännchen), welche sich verletzten, auf dem Küchentisch Aufstellung nehmen. Des Schneemanns rote Mohrrübennase musste wieder befestigt werden, ein nur zur Hälfte gefallener Engel, der linke Flügel brach bei den ersten Flugversuchen, ein Kurrendesänger verlor seinen Stern und weiteren kleinen und großen Patienten ward geholfen. Jetzt stehen sie alle an ihrem Platz,image die Pyramiden warten darauf, endlich angeschoben zu werden um ihren rotierenden Schatten an die Zimmerdecke zu werfen, der Nussknacker hat seine Zähne geputzt und im Keller liegt ein köstlich duftender erzgebirgischer Butterstollen.

Ich wünsche euch eine ruhige, besinnliche Adventszeit, keine Hektik beim Geschenkekaufen und einen schönen Bummel über einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte.