Der Zug bleibt stehen

Ich bin für den Streik. Voll und ganz. Als Pendler, natürlich mit PKW, nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kreuzt mein Arbeitsweg beim Hinweg sowie auf der Nachhausefahrt einen Bahnübergang. Und wie das mit den roten Ampeln so ist, so ergeht es mir täglich mit den Bahnschranken. Wenn ich komme, gehen sie runter. Wenn nun die Bahn bestreikt wird, die Schranken sich nicht schließen, dann kann ich bestimmt fünf Minuten länger schlafen.

Eine Dienstfahrt

Am Dienstag musste ich – vertretungsweise – zu dem knapp 40 km entfernten Zollamt fahren, um dort einige Sachen verzollen zu lassen. Das ist an sich nicht weiter schlimm oder spektakulär. An diesem Tag waren allerdings sämtliche Firmenautos schon unterwegs. Nein, das heißt nicht, dass ich mit meinem privaten PKW fahren sollte. Kurzerhand wurden mir die Schlüssel vom Wagen des Geschäftsführers gegeben, mit seinem Einverständnis, und wenig später fuhr ich also mit einem Automobil der gehobenen Klasse.

Es war schön anzusehen, wie manche Leute komisch geguckt haben, als die Autotür sich öffnete und jemand im „Blaumann“ ausstieg. Einfach köstlich!

Tropfsteinhöhle

Ich spiele mit dem Gedanken, nächste Woche mit einem Regencape auf Arbeit zu gehen. Derzeit haben wir eine relative Luftfeuchtigkeit von 85-90 %. Für den Fall, dass sie weiter steigt, wird mir der Regenschutz gute Dienste leisten, denn dann wird es wohl vom Hallendach regnen. Außerdem könnte ich ja in den Pausenzeiten irgendwelche Pflanzen züchten, welche ich dann verkaufe. Ich dachte da an psychedelische Pilze. Das könnte dann sogar noch die Produktivität steigern und man nimmt vieles etwas gelassener hin.

Milchpreis

Die von mir geschätzte Frau Flocke von Krötengrün möchte sich auf ihren Balkon eine Kuh stellen, sie findet nur in ihrer Heimat Berlin keine. Ich habe da was für Sie. Robert Lembke hätte gefragt: „Welches Schweinderl hättens denn gern?“ Ich frage, sind diese Kühe nicht einen klein wenig erhöhten Milchpreis wert?

Aufgenommen leider nur mit dem Mobiltelefon auf dem Weg zur Arbeit, Zwickau-NiederhohndorfKuhherde

Pechsträhne

Die schlechten Nachrichten wollen nicht Enden. Wollte ich doch schon eine Woche vor unserem Umzug Urlaub nehmen, um in der neuen Wohnung schon einiges anzubringen. Denkste. Im Augenblick bekomme ich erst einen Tag vor dem Umzug frei. So kann ich dann nur hoffen, nicht allzu viel Überstunden zu leisten und nach der Arbeit wenigstens noch ein bisschen werkeln zu können.

Gute Besserung!

Seit gestern beklagen wir auf in unserer Abteilung einen Krankenstand von 50(!) %. Da der verbliebene Rest die Arbeit dann doch nicht in der angegebenen Zeit schafft, heißt das Zauberwort (oder schreibe ich lieber Unwort) „Überstunden“. Dies der geneigten Leserschaft als Entschuldigung, Kommentare verspätet zu beantworten. Desweiteren wird das Aktualisierungsintervall des Blogs rapide sinken, da wir ja in drei Wochen umziehen und gaaanz laaangsam mal anfangen müssen mit packen.

Narkotikum

Die für unseren Betrieb zuständige Reinigungsfirma scheint ein mindestens 30 Jahre altes Narkosemittel im Sonderangebot erhalten zu haben. Vermischt mit der Hallenwärme zwang es mich, kurzzeitig an die frische Luft zu gehen, ansonsten hätte mich wohl der tiefe Schlaf übermannt. Würden sie wenigstens Lachgas mit dem Reinigungsmittel vermischen …