StartseiteAllgemeinDer Fichtenbaum

Das gibt es nur in Sachsen,

wo die höchsten Bäume wachsen.

fichte

 

Fünf Dinge fallen mir zu dem Artikel in der „Freien Presse“ von heute noch ein:

  1. Das Kultusministerium muss die Naturkundebücher (oder wie das Schulfach jetzt heißt?) umschreiben lassen.

  2. Chemnitz hätte den Baum im Ganzen nehmen sollen, ein Eintrag im Guinnesbuch wäre wohl drin gewesen.

  3. Die Fichte reichte wohl auch für drei Städte, wenn das leidige Problem mit der Spitze dann nicht wäre.

  4. Wie hoch wäre der Baum geworden, ließe man ihn noch ein wenig wachsen, mit 38 Jahren ist er ja noch nicht volljährig?

  5. Wieviel Bäume hätten noch gefällt werden müssen, um die 90 Meter Fichte in einem Stück aus dem Wald zu bekommen


Kommentare

Der Fichtenbaum — 8 Kommentare

  1. Und ich – die aus den südlicheren Gefilden Stammende – dachte immer, es hieße:
    „Das gibt es nur in Sachsen,
    wo die schönsten Bäume wachsen.“
    Grübel… grübel… es sollte wirklich mal klargestellt werden, was es nun mit den sächsischen Bäumen auf sich hat!

  2. Der Spruch geht doch gaaanz anders: In Sachsen, wo die schönen Mädels auf den Bäumen wachsen. So, nu weisse Bescheid.

  3. Da müsste der Export ja ordentlich am Boomen sein…?
    Und hier – abseits – hört man immer, wie schädlich doch die Braunkohle sei…

    weiß gar nicht so genau
    wem ich nun noch trau’… grübel, rätsel…

  4. Wir zollen dem sauren Regen aus Tschechien Tribut, die kleinen Bäume sind fast weg. Was übrig bleibt, nur noch 80- 100 Meter hohe Baumriesen. Da kann man niemand wechfangen und exportieren. Ja, Braunkohle exportieren wir, da wird dann auch schon mal eine Kirche in den nächsten Ort transportiert. Das schädliche an der braunen Kohle ist nur die Farbe.

  5. Das ist ja Schildbuerger-Weihnachten pur. Einen 90m Baum fällen um einen 30m hohen aufzustellen.
    Dachte ich probier das mit der Braunkohle mal aus: Mein neues Auto; Bischen langsam die Karre aber das viele braune Zeug ist schon toll (was macht ihr damit?).

  6. Bis zu diesem Zeitungsartikel wusste ich ja auch noch nicht, dass wir hier Riesenbäume haben. Welch eine Lawine hat der Verfasser mit seinem Schreiben da losgetreten. Oder hat der Setzer einen Fehler gemacht. Zum Auto: Zumindest hat man eine große Knautschzone, auf der Autobahn braucht man auch keine Angst mehr haben, LKW und schnelle Sportwagen haben dann vor dir Respekt! Vor paar Jahren wurde tatsächlich solch ein altes „Auto“ verkauft, an Selbstabholer allerdings. Da sich niemand fand, auch mein Parkplatz gab´s nicht her, wurde es zu einem Museum umfunktioniert. Tja, was machen wir mit der vielen Braunkohle? Da uns seit den 50er Jahren die Steinkohle langsam ausgegangen ist, färben wir die braune um, schütten sie in den Schacht und die Steinkohlekumpel haben auch wieder Arbeit. Ein herzliches „Glück Auf“ aus Zwickau.

  7. also echt unglaublich was man da so hört. doch die arme weide tut mir noch mehr leid als die fichte selber. aber wer kauft schon so ne große fichte die kann man ja nur in den garten stellen und sie ist größer als das haus selber…so ein unsinn.

  8. Tja Milli,
    ich habe es auch nicht verstanden. Der Weihnachtsmarkt ist vorbei, die Fichte, welche in ihrer majestätischen Erscheinung stumm auf alles herabblickte, wurde entsorgt. Weihnachten 2008 kommt auch, da stell ich mir eine Bonsaitanne auf die Terrasse. aus Protest.

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