StartseiteAllgemeinImpressumspflicht

Heute Vormittag wurde ich von Claudia Johann darauf aufmerksam gemacht, dass auch ich, als Privatblogger, die Pflicht habe, ein Impressum auf meiner Seite zu veröffentlichen. Nun, dieser leidigen Pflicht bin ich jetzt nachgekommen. Ansonsten drohte wohl irgendwann eine Abmahnung eines windigen Rechtsanwaltes. Das Impressum ist geklaut bei Claudia.

Dazu fällt mir ein Satz von Heinrich Heine ein, den ich gern zitieren möchte:

Die Advokaten, die Bratenwender der Gesetze, die so lange die Gesetze wenden und anwenden, bis ein Braten für sie dabei abfällt, …

Heinrich Heine: Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski.


Kommentare

Impressumspflicht — 7 Kommentare

  1. Fand gerade das passende Ende fuer das Heine-Zitat:
    „… hier in diesen erdbeklommnen lüften, wo die wehmut thaut“
    Na ja – zumindest klingt es schön. Von Rückert. Hammer, oder?

  2. Habe ich selber als Zitat gefunden. Erinnern kann ich mich an nichts, was ich von hm gelesen hätte. Vielleicht ein Gedicht en passant. Mal Augen offen halten. Dafür sind online-Gedicht-Sammlungen ja schon praktisch.

  3. Ja, reicht aus. Ich weiß ja auch nicht, inwieweit die Anwälte Blogs ohne „wasserdichtem“ Impressum abmahnen. Allein ein Rechtsstreit mit wahrscheinlicher Privatinsolvenz danach bewog mich, auf Claudia zu hören. Ich finde es sowieso müßig, mir für meine paar Gedanken, welche ich in meinem Blog schreibe, solch verklausuliertes Schreiben zu veröffentlichen. Auch wenn es nur geklaut ist.

  4. Wahrscheinlich kommt’s darauf an, inwieweit man inkognito unterwegs ist.
    Ich meine, wie wollen die einem auf’s Fell rücken, wenn man unter Pseudonym veröffentlich?

Schreibe einen Kommentar