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Während meiner heutigen Mittagspause sagte eine Kollegin, dass in 15 Jahren ein Komet so dicht an der Erde vorbei gondelt, einschlagen könnte und so für eine neue Eiszeit verantwortlich wäre. Nachdem ich ihr sagte, schlüge der Gesteinsbrocken morgen hier ein, wäre es mir auch egal, war die Mitarbeiterin sehr schockiert. Das konnte sie nicht verstehen.


Kommentare

Geschockt — 14 Kommentare

  1. Hallo Holger,

    um eine Eiszeit in unserer Gesellschaft zu beschwören, bedarf es keinen Kometen.
    Die Eiszeit herrscht doch schon seit jeher im menschlichen Gemüte.

    LG,
    Ralph

  2. Lieber Holger,

    wer andere schocken will, wird am Ende selbst geschockt. 🙂 C’est la vie.

    Mir wäre es nicht so egal, möchte ja noch eine berühmte Schriftstellerin werden. 🙂 Aber wenn es so wäre, könnte ich es ja eh nicht ändern.

    Liebe Grüße,
    Martina

  3. Liebe Martina,
    versuche doch dein „Traumgedicht“ zu veröffentlichen, nicht nur vor uns.

    Ja, die Gemütseiszeit haben wir schon. Doch will ich nichts darüber schreiben, sonst komme ich ins politisieren oder beschönigte das frühere Leben.

    Danke für die Höchstpunktzahl, Björn, ich wusste dass mich jemand versteht.

    Kometenhafte Grüße aus Sachsen,
    Holger

  4. „Wir werden alle sterben, haltet euch bereit.
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es so weit.
    Vielleicht schon heute Abend, vielleicht in einem Jahr,
    doch alle werden sterben, traurig aber wahr.“

    So singen Knorkator (Titel: Wir werden alle sterben) – und Recht haben sie. Auf deine Antwort schielend möchte ich da gerne hinzufügen:

    Vielleicht in fünfzehn Jahren im kalten Eiszeit-Eis
    Vielleicht auch morgen Mittag – wie gut, dass man’s nicht weiß

  5. Lieber Holger,

    Deine Antwort steht nach meiner Einschätzung ganz in der Tradition Martin Luthers, heute noch ein Bäumchen zu pflanzen, wohl wissend, dass morgen alles vorbei ist.

    Was mir bei den Kommentaren hier besonders gefällt, dass die gefühlsmäßig-gesellschaftliche Eiszeit bereits als eingetreten empfunden wird…

    Und? Was tun wir dagegen? (Wir wollen doch bitteschön nicht typisch deutsch nur rumlamentieren…)

    Sind wir (hier) uns einander nicht Botschafter wohltuender Empfindungen. Sind wir nicht die, die daran glauben, dass wir andere damit anstecken können?

    Liebe Grüße,
    Ulf

  6. Sorry, wenn ich ein wenig abschweife, von einem Kometen zu einer von Menschen gemachten Katastrophe… Aber lesens- und nachdenkenswert sind Zeilen von E. Fried immer!

    Zukunft?
    (In Hiroshima und Nagasaki schmolz der Straßenstaub stellenweise zu einer glasigen Masse)

    Die Sonne ist die Sonne
    Der Baum ist ein Baum
    Der Staub ist Staub
    Ich bin ich du bist du

    Die Sonne wird Sonne sein
    Der Baum wird Asche sein
    Der Staub wird Glas sein
    Ich und du werden Staub sein

    Die Sonne bleibt die Sonne
    Der Baum darf nicht Asche sein
    Der Staub soll nicht Glas sein
    Ich will nicht Staub sein

    Du willst nicht Staub sein
    Wir wollen nicht Staub sein
    Sie sollen nicht Staub sein
    Aber was tun wir alle?

  7. Und da wollte ich doch nur meiner Kollegin sagen, dass es für die Welt wohl besser wäre, und schon habe ich ein gesellschaftliches Problem angeschnitten. Die „Ellenbogenmentalität“ wird sich aber nicht darum scheren. Versuchen wir, es uns hier schön einzurichten, nachzudenken, und ein klein wenig Freundlichkeit, ein Lächeln, in die Welt hinaus zu tragen.

  8. Hallo Holger,
    Dein letzter Satz gefällt mir! An dem gibt’s nichts herumzukriteln! Der ist in Ordnung! So machen wir’s! 🙂 🙂 🙂

  9. Hoffe nur, Grund für diese Blog-Pause wird nicht die Rache der schockierten Mitarbeiterin sein. 😉

  10. Hallo Holger,
    ich hoffe, der Komet ist nicht schon früher gekommen. 😉 Hier steht ja nix Neues mehr drin. Hoffe, es ist alles okay.

    Liebe Grüße,
    Martina

  11. Hallo Holger

    Grüße aus Richtung Untergehender Sonne

    🙂

    Dann rücken wir eben ein wenig zusammen – soll der olle Komet eben kommen.

    Liebe Grüße
    Sabine

  12. Nun ist wieder alles ok. Der Komet ist vergessen. Viele Grüße an die Sonne, wenn sie untergeht. Ich sag´s ihr aber auch selber, morgen, wenn sie hier aufgeht. Im Osten.

  13. Welch nette Diskussion über ein Thema welches die Menschen seit Urzeiten beschäftigt. Es gibt sogar Glaubensrichtungen (oder sollte ich besser von Sekten reden?) die damit Mitglieder zu werben versuchen.

    Das Bildungsniveau Deiner Kollegin scheint nicht allzu hoch zu sein, sonst wüsste sie das sie in 15 Jahren nur rechtzeitig zur Seite springen muss. :mrgreen:

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