StartseiteGedichteKurzurlaub an der Ostsee

Ferienbeginn – der Stau endlos lang,

der Fahrerin wird langsam bang.

Erreicht dann doch das Hotel am Meer,

aber wehe ihr – das Buffet war schon leer.

Das Zimmer doppelt belegt, ein Jammer;

was bleibt, ist nur die Besenkammer.

Am nächsten Tag sollt´s Baden sein,

allein es fehlt der Sonnenschein.

Der Wasserball ist auch verschwunden,

um ihn hat sich der Tang gewunden.

Es schwimmen Spalier die Feuerquallen,

die Schreie hört man zum Strand hin schallen.

Dann eben einen Strandspaziergang,

rausgeputzt die Promenade entlang.

Die Haare hochgesteckt – ohne Zopf,

´ne Möwe schmeißt was auf den Kopf.

Doch nun ist´s ja einerlei,

das Wochenende ist eh´ vorbei.


Kommentare

Kurzurlaub an der Ostsee — 4 Kommentare

  1. Lieber Holger,

    *grins* ich hoffe, das war kein Erfahrungs“bericht“, dieses Gedicht.
    Kurzurlaub ist immer so ein Risiko. Man muss auf alles gefasst sein. 🙂
    Aber man hat mal was anderes gesehen. So oder so. 😉

    Liebe Grüße,
    Martina

  2. Liebe Martina,
    nee, nee, ich wurde dazu nur inspiriert durch die Äußerung einer Kollegin, am Wochenende an die Ostsee zu fahren. Deswegen diese Reisebeschreibung. Den Nordseeurlaub hätte ich dann von Heines „Nordseezyklus“ übernommen.
    Seemännische Grüße von
    Holger

  3. Ich warte ja schon lange auf die Zeit, wenn von Norden her diese riesigen Krebse/Seespinnen einwandern – und die erste Großmutter schreiend mit so einem 1m-Ding am großen Zeh aus dem Wasser gelaufen kommt.
    Gruß

  4. Hm, wie das wohl aussehen mag, Oma mit nem Meterkrebs am Zeh? Dann zieh ich doch lieber die Badewanne vor.

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