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Ja mei, der Herr Beckstein. Wollt er wohl seinem Spezi Wiesheu Otto einen Gefallen tun und hat vor lauter Biertrinkerei ganz vergessen, dass der ja jetzt bei der Bahn arbeitet. Oder muss er so versuchen, den potenziellen CSU-Wählern und Oktoberfestbesuchern noch zu verdeutlichen, welche Partei die wirkliche Volkspartei in Bayern ist.

Zwei Maß Bier, also zwei Liter, dann noch bisschen Autofahren, das macht doch einem gestandenen Bayern nichts aus. So wie dem Otto damals.

Der CSU-Generalsekretär hat besoffen erst mal jemand tot gefahren. 1983 war das, mit 1,75 Promille. Er ist dann zwar zurückgetreten, aber dafür wurde er ja immerhin noch Verkehrsminister. Und Kultusminister. In Bayern. Weil das da zur Kultur einfach dazugehört, das Biertrinken. Oder man bekommt das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Wie der Otto Wiesheu eben.

Da stellt sich mir die Frage, ob Herr Beckstein jetzt dem Otto nacheifern will. Dem Verdienstkreuz wegen. Weil, Ministerpräsident ist er ja schon.

Auch habe ich gehört, während der diesjährigen Wies´n werden Vignetten verteilt. Wer dann den Aufkleber mit Günther Becksteins Konterfei an die Windschutzscheibe klebt, wird nicht mehr zur Alkoholkontrolle angehalten. Mich interessierte nur noch, ob man dann die Vignetten noch sammeln kann und sich dann zwei klebt. Könnte man dann 4 Liter trinken und im Auto weiter schunkeln. Ein Prosit der Gemütlichkeit.


Kommentare

Fahrtrausch — 3 Kommentare

  1. Also, mir hat ein Bayer damals – zu Kaiser Wilhelms Zeiten 😉 – bei einer Studentenfete geagt, er könne nur mit mindestens 1,8 Promille richtig Auto fahren.

    Na denn
    zum Prost

    Sabine

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