StartseiteGedichteNachts
Ich bin erwacht in weißer Nacht,
Der weiße Mond, der weiße Schnee,
Und habe sacht an dich gedacht,
Du Höllenkind, du Himmelsfee.

In welchem Traum, in welchem Raum,
Schwebst du wohl jetzt, du Herzliche,
Und führst im Zaum am Erdensaum
Die Seele, ach, die schmerzliche -?

ein Gedicht von Klabund


Kommentare

Nachts — 6 Kommentare

  1. Danke für das schöne Gedicht – hat es mir doch einen wunderbaren Dichter in wieder Erinnerung gebracht

    Liebe Grüße
    Sabine

  2. Lieber Holger,

    da kann ich mich nur als Kunstbanause outen und sagen, nein fragen, wer ist „Klabund“?
    Das siehst Du mir hoffentlich nach, und ich werde das ändern wollen, dass ich diese Frage nicht mehr stellen muss.
    In der heutigen Zeit bin ich ja nur einen Click weit entfernt von Klabund.

    Danke, dass Du diese wunderschönen Zeilen hier eingestellt hast.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  3. Lieber Ulf,
    er hat nichts mit einem „surfenden“ Klabautermann zu tun. Auch wenn der Name als Abkürzung für Klabautermann und Vagabund steht und er an der Oder geboren wurde. Aber wie du schon schreibst, mit einem Klick erfährst du meer.
    Liebe Grüße,
    Holger

  4. Lieber Holger,

    wirklich schöne Zeilen.
    Klabund kenne ich auch noch nicht. Werde gleich mal deinem „Klick“ folgen.

    Liebe Grüße,
    Martina

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