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Nun versuche ich mich doch noch daran, etwas über Thich Nhat Hanh´s „Einführung in den Buddhismus“ zu schreiben, obwohl das Lesezeichen sich schon wieder durch andere Bücher gewunden hat.

Es ist ein Roman. Es ist ein Lehrbuch. Es ist eine Biographie.

Es gibt wohl noch mehrere Umschreibungen, vor allem aber ist es für mich ein Lehrbuch. Mit der Maßgabe, wenigstens einige der Lehren Buddhas im Leben anzuwenden.

So wie die Gelassenheit. Wenn das Betriebsklima durch verschiedentliche Nachrichten auf die schlechtere Seite ausschlägt, bleibt man doch ruhiger. Wenn den dreißig Leiharbeitern, die die Fabrik bereits verließen, nun noch 30 Festangestellte folgen – ja, immer gegen Ende des Monats kommt der „Briefträger“ und verteilt diese Mitteilungen des Nichtmehrbenötigtwerdens – so sieht man das Ganze eine Spur gelassener.

Einzig und allein die vielen Namen in Sanskrit bereiten einem Schwierigkeiten, doch können ja nicht alle indischen Könige Rot- oder Drosselbart heißen, um meinen Lesefluss nicht ins Stocken geraten zu lassen.

Der dtv-Verlag schreibt folgendes:

Als der Unberührbare Svasti im Alter von elf Jahren beim Büffelhüten dem Einsiedler Siddhartha begegnet, ahnt er nicht, dass dieser Siddharthasein Schicksal sein wird: Als Mönch begleitet er ihn durch sein langes ungewöhnliches Leben und kehrt selbst als »Ehrwürdiger« nach Hause zurück.
In diesem poetischen Lehrroman rollt Thich Nhat Hanh die ganze Lebensgeschichte Buddhas auf: sein weltliches Leben als Prinz am Hof seines Vaters, seine Ausbildung bei den bekanntesten Meditationsmeistern des alten Indien, seine Erleuchtung in Bodh-Gaya, seine lebenslange Wanderschaft, seine Schüler, seine Widersacher – vor allem aber seine beeindruckende Lehre, die die Welt verändert hat.
Buddha tritt uns in diesem Buch nicht als Gott oder Heiliger entgegen, sondern als Mensch, dem Mitgefühl und Freundlichkeit stets wichtiger waren als großartige spirituelle Erfahrungen.


Kommentare

Siddhartha — 4 Kommentare

  1. Lieber Holger,

    vielen Dank. Das klingt interessant. Scheint mir geeignet, etwas über den Buddhismus zu erfahren. Mal abgesehen von den schwierigen Namen, ist das Buch ansonsten vom Schreibstil so, dass es gut zu lesen ist?

    Liebe Grüße,
    Martina

  2. Liebe Martina,
    ja, es liest sich wie ein normaler Roman. Er verliert sich nicht in Fachterminologien über Buddhismus und auch sonst ist es kein Lehrmeisterstil, welcher uns davon überzeugen will. Es ist ein schöner Roman, bei dessen Lektüre man für sich noch etwas mitnimmt.
    Liebe Grüße,
    Holger

  3. Lieber Holger,

    klingt interessant,
    inhaltlich erinnert es mich ein wenig an „Siddharta“ von Hesse.
    Ich könnt mir vorstellen, dass bei Thich Nhat Hanhs Buch nicht so sehr die inneren Zweifel im Vordergrund stehen …

    Liebe Sonntagsgrüße
    von
    Sabine

  4. Liebe Sabine,
    mit Hesse hast du natürlich recht, obgleich Hesses „Siddhartha“ etwas anders aufgebaut ist und nicht direkt auf den Buddha eingeht. Siddhartha musste ich gleich zwei mal hintereinander lesen!

    Liebe „Montagsgrüße“
    Holger

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