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Endlich lächeln sie wieder. Sehen von ihren Plakaten auf die Bevölkerung herab – wer hier zweideutig denken mag sollte es ruhig tun! Schenken uns, dem Volk, (wissen diese Lächler mit dem Begriff noch etwas anzufangen?) ihr Opium in Form von Wahlversprechen.

Aber jetzt kommt noch mehr Farbe zur Wahl, also ins Spiel. Beflügelt durch die Meldung, die Regierung wolle das Paintballspiel verbieten, fühlten sich die Spieler dazu berufen, eine Farbballpartei gründen zu wollen. Vorbei die Zeiten einer Jamaikaampelkoalitionsoption. Es wird bunt. Nun wird dieses Verbot nur ein Zugeständnis an die Waffen- und Schützenlobby sein. Lieber die Farbspritzer verbieten als sich die Parteispende eines Waffenherstellers entgehen zulassen. Das ist dann das „neue, restriktive Waffengesetz“ zur Vermeidung von Amokläufen.

Meiner pazifistischen Einstellung möchte ich nicht abschwören, doch sehe ich eine neue Verwendung für die demnächst eingesparten Farbbeutel. Gab es nicht Andeutungen diverser Funktionäre über bevorstehende „soziale Unruhen“? Und so hätten wir knallbunte Plakate, ohne Haifischgrinsen, im Vorüberfahren wären wir die Lachenden.


Kommentare

Plakatierer — 5 Kommentare

  1. Lieber Holger,

    früher hätte man Dich gemeldet.
    Ich vermute mal, dass Du vermutest, dass das heute „von alleine“ passiert.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  2. Nun bin ich gegen jedweden Radikalismus, gleich welcher Couleur, aber um die Welt zu färben, oder nur um einen Eintrag im Register zu bekommen ….

  3. Lieber Holger,

    wenn ich das recht besehe, stellt sich mir die Frage, ob nicht etwa der farbbeutelwerfende Joseph Beuys sozusagen dem Paintball den Weg bereitet haben könnte.

    LG, Ulf

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