StartseiteEssen und TrinkenDas Wort zum Donnerstag

Leider wurde mir von Flocke der Kommentar zum gestrigen „heute-journal“ mit dem Starsprecher Harald >>Dirty Harry<< Schmidt untersagt, mit dem Hinweis, ich könne ja eine Weinkritik schreiben. Die Rezension des Auftritts von H. Schmidt dann selbstverständlich bei Krötengrün. Nun gut.

Leicht nussiger Geschmack, ein kleiner Hauch Himbeere, dazu eine Nuance Holz. Im Abgang war Herr Schmidt der Wein sehr lang anhaltend.

Ich kann es dann doch nicht lassen. Nach dem ersten Satz fühlte ich mich zum „Das Wort zum Sonntag“ hineinversetzt. Persönlich hätte ich mir als Interviewpartner des Herrn Ministers Schäuble den Meister selbst gewünscht, natürlich aber in seiner gewohnten, zynisch-ironischen Art.


Kommentare

Das Wort zum Donnerstag — 4 Kommentare

  1. Nette Variante, die Sie da vorschlagen. Allerdings bezweifle ich ich dann, das der Mut der Verantwortlichen so weit geht. Die Richtung zumindest stimmt aber, gönnen wir uns also das Vergnügen das ZDF auf seiner Verjüngungskur zu begleiten… Die Anfänge sind gemacht… die Linie stimmt…

    Einen netten Wein haben Sie hier. Seine faszinierende Frische, gepaart mit feinem, reifen Tannin und guter Mineralität überzeugt mich genauso wie seine verschwenderische Frucht. Seine tiefe und edle Farbe sowie das reichhaltige Bouquett verwöhnen meinen Genießergaumen… und ließen mich im 7. Rotweinhimmel schweben, wäre da nicht der leicht korkige Geschmack im Hintergrund. Das mag am verregneten Sommer dieses Jahrgangs liegen, beeinflusst aber die ansonsten sehr gute Qualität.
    Für einen Supermarktwein jedoch durchaus akzeptabel.
    Ich danke Ihnen für die Einladung.
    Prost! 😉

  2. Hm, Supermarktwein. Stimmt. Aber mein Weinhändler (oder heißt das jetzt auf Neudeutsch „Alkohol-Dealer“?) befindet sich am anderen Ende der Stadt, da komme ich dann doch selten hin. Wo kommt denn der korkige Geschmack nur her, wenn die Flasche einen Kunststoffkorken hat???

  3. Sie ferwäxeln da was. Den Kunststoffkorken hat die Flasche erst bekommen nachdem sie den Wein ausm Tetrapack eingefüllt haben. :-)))

  4. Sehr geehrte Frau Flocke von Krötengrün,
    Tetrapack ist die Umverpackung der Produkte, welche früher in der Umverpackung Euter sich aufhielten, bevor die Melkerinnen und Melker das Produkt aus der Umverpackung Euter herausholten. Sächsische und vogtländische Tiere mit großen, schwarzen Flecken (nein, keine lila Flecken) grasen auf den schönen sächsischen und vogtländischen Wiesen, um uns später in den Genuss von H-Milch, 1,5 % Fett kommen zu lassen. Selbst ein Baron de Rothschild denkt insgeheim über den Einsatz von Kunststoffkorken nach, da sich das Produkt Kork, welches nicht im Euter vorkommt, sondern aus der Korkeiche gewonnen wird, nach den verheerenden Korkeichenbränden vor paar Jahren in Portugal, stark verteuert hat. Aber „von“ Krötengrün und „de“ Rothschild, alles Adel der zusammenhält. Ein Frosch streckt dem anderen keine Zunge raus, oder wie das Sprichwort heißt.

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