Pechsträhne

Die schlechten Nachrichten wollen nicht Enden. Wollte ich doch schon eine Woche vor unserem Umzug Urlaub nehmen, um in der neuen Wohnung schon einiges anzubringen. Denkste. Im Augenblick bekomme ich erst einen Tag vor dem Umzug frei. So kann ich dann nur hoffen, nicht allzu viel Überstunden zu leisten und nach der Arbeit wenigstens noch ein bisschen werkeln zu können.

Gute Besserung!

Seit gestern beklagen wir auf in unserer Abteilung einen Krankenstand von 50(!) %. Da der verbliebene Rest die Arbeit dann doch nicht in der angegebenen Zeit schafft, heißt das Zauberwort (oder schreibe ich lieber Unwort) „Überstunden“. Dies der geneigten Leserschaft als Entschuldigung, Kommentare verspätet zu beantworten. Desweiteren wird das Aktualisierungsintervall des Blogs rapide sinken, da wir ja in drei Wochen umziehen und gaaanz laaangsam mal anfangen müssen mit packen.

Narkotikum

Die für unseren Betrieb zuständige Reinigungsfirma scheint ein mindestens 30 Jahre altes Narkosemittel im Sonderangebot erhalten zu haben. Vermischt mit der Hallenwärme zwang es mich, kurzzeitig an die frische Luft zu gehen, ansonsten hätte mich wohl der tiefe Schlaf übermannt. Würden sie wenigstens Lachgas mit dem Reinigungsmittel vermischen …

Umzugsstress

Ich dachte gar nicht, dass so kurz, nachdem wir eine neue Wohnung fanden, der Stress schon losgeht. Aber es ist so. Einen Vormittag die Räume ausgemessen, einen anderen zum neuen Vermieter, Verträge unterzeichnen, Kündigung für die alte Wohnung schreiben, zur Post bringen. Ach ja, das Finanzamt schickt die Steuererklärung nicht mehr zu, also auch zum Finanzamt um die Vordrucke zu holen. Die Zeit ab vierzehn Uhr widmete ich dann meinem Arbeitgeber, wieder diese leidvolle Mittagschicht. Durch diese ausgefüllte Woche ist dann so einiges liegen geblieben wie Einkaufen, unter anderem eine neue Kaffeemaschine, da die alte Maschine nicht mehr so wollte, wie ich es will. Zu meiner großen Enttäuschung habe ich auf den Besuch der Leipziger Buchmesse verzichtet. Obwohl, ich wäre ja sowieso samstags gefahren, und wie ich hörte, gibt es dieses Jahr wieder einen neuen Besucherrekord. Letztes Jahr waren wir auch samstags zur Buchmesse und es war mehr ein Schieben, Stoßen und Drängeln, zumindest ab der Mittagszeit. Nächstes Jahr, so habe ich es mir vorgenommen, werde ich einen Tag Urlaub nehmen und schon am Donnerstag oder Freitag, oder beide Tage, die Messe besuchen.