Propeller

Die Asche des Vulkans mit dem isländischen Namen war nicht schuld. Wahrscheinlich Materialermüdung, mutmaßt der Fachmann; gibt sich dabei wissend – Laien vermuten nur, er weiß. Welches Material genau vor Müdigkeit selig einschlummerte, ergibt dann eine genaue Untersuchung.

Nachts. Lautes Motorengeräusch, Stahl knirscht auf Stahl. Die Turbo-Prop-Maschine legt eine Notlandung hin. Ich springe aus dem Bett und renne in die Richtung des Ohren betäubenden Lärmes. Die gute Nachricht ist, das Flugzeug steht nicht in der Küche – die schlechte: der Lüfter, respektive der innen liegende Propeller des Gefrierschrankes entwickelte ein Eigenleben und hält sich für ein Triebwerk.