Und wieder ein neues Buch

Neuer Samstag – neues Buch. Als ich vorgestern mal kurz in der Innenstadt war, nur um etwas zu erledigen, zog mich dieser Buchladenmagnet einfach in das Geschäft hinein. Protestiert habe ich, sehr sogar. Und mich beschwert (mit eben jenem neuen Buch). Es half aber alles nichts. Ich muss dazusagen, der Ort meiner Beschwerde war bestimmt nicht ganz der richtige. Aber die Eingangstür versprach mir, beim nächsten mal, sich wie von Geisterhand zu öffnen. Derzeit lese ich gern Erzählungen, und im Regal unter Z fiel mir das Buch „Meistererzählungen“ von Stefan Zweig in die Hände. Als Sonderausgabe für nur zehn Euro, sogar mit Lesebändchen. Aus dem Klappentext:

Meistererzählungen

Stefan Zweig war ein Erzähler aus Leidenschaft. Leidenschaft – das ist auch das immer wiederkehrende Thema dieser meisterhaften Erzählungen, Leidenschaft, die schleichend die ganze Existenz zersetzt bis an (und zuweilen über) die Grenze zur Zerstörung: Die erotischen Affekte im ›Amokläufer‹ und in ›Verwirrung der Gefühle‹, die Erschütterung des Zwölfjährigen, als er das ›Brennende Geheimnis‹ der Erwachsenen zu ahnen beginnt, die Leidenschaft des Sammlers, der seine ›Unsichtbare Sammlung‹ präsentiert, oder die des Spielers in der berühmten ›Schachnovelle‹, dem Höhepunkt von Zweigs Erzählkunst. In diesem Band sind die bekanntesten seiner Novellen, von denen viele prominent verfilmt wurden, gesammelt.