Unfreiwillige Beförderung

Ich glaube, es war vor drei Jahren, dass ich mich habe überreden lassen, die Frau in unserem Büro während ihres Urlaubs oder einer Krankschreibung zu vertreten. An sich ist das ja nicht so schlimm, die Zeitspanne ist überschaubar und eventuelle Fehler meinerseits wurden von ihr wieder ausgebügelt. Nun ist es ja so, wenn man mal für maximal drei Wochen am Stück Büroarbeit erledigt, also Lieferscheine schreibt, Fahrzeuge koordiniert und all die anderen Sachen erledigt, welche in einem Büro so anfallen, erhält man nicht so einen einen Einblick, als wenn man das Ganze ständig macht. Und jetzt muss ich von einem Augenblick zum nächsten meinen Arbeitsplatz in der Versandhalle mit dem des Büroarbeiters tauschen. Die Kollegin ist schwanger, hat zwar noch einige Monate bis zur Entbindung, doch ist jetzt, von einem Tag zum nächsten, urplötzlich, bis zum Mutterschutz krankgeschrieben. Seit dem bekannt werden ihrer Schwangerschaft hat sie mehrmals angemahnt, eine Vertretung anlernen zu wollen, doch seitens der Firma wurde das irgendwie ignoriert. Ich habe mehrmals bekundet, dass ich als Schwangerschaftsvertretung nicht zur Verfügung stehe, da ich mir diese Arbeit über einen so langen Zeitraum nicht zumuten will. Und nun ist die denkbar ungünstigste Konstellation eingetreten – ich muss bis auf Weiteres ins Büro. Nebenher immer mal mit im Versand arbeiten, die Büroarbeit trotzdem mit erledigen, jeden Tag Überstunden sammeln…. Ich hoffe nur, dass jetzt schnellstmöglich eine Vertretung gefunden wird, zwar muss ich diese dann anlernen, aber immer noch besser wie zwei Jahre auf dem Stuhl zu sitzen, den Chef im Nacken zu haben und jeden Tag bisschen länger zu machen.

Pechsträhne

Die schlechten Nachrichten wollen nicht Enden. Wollte ich doch schon eine Woche vor unserem Umzug Urlaub nehmen, um in der neuen Wohnung schon einiges anzubringen. Denkste. Im Augenblick bekomme ich erst einen Tag vor dem Umzug frei. So kann ich dann nur hoffen, nicht allzu viel Überstunden zu leisten und nach der Arbeit wenigstens noch ein bisschen werkeln zu können.

Gute Besserung!

Seit gestern beklagen wir auf in unserer Abteilung einen Krankenstand von 50(!) %. Da der verbliebene Rest die Arbeit dann doch nicht in der angegebenen Zeit schafft, heißt das Zauberwort (oder schreibe ich lieber Unwort) „Überstunden“. Dies der geneigten Leserschaft als Entschuldigung, Kommentare verspätet zu beantworten. Desweiteren wird das Aktualisierungsintervall des Blogs rapide sinken, da wir ja in drei Wochen umziehen und gaaanz laaangsam mal anfangen müssen mit packen.