Wieder da!

Er ist wieder hier, in seinem Revier!

Nach Tagen bangen wartens kam er am Freitag nachmittag nach Hause. Das ganze Viertel mit Handzetteln versorgt, Tasso schickte auch noch Suchplakate, welche der Postbote Freitag brachte. Nachbarn liefen die Straßen ab – alle suchten mit. Bis plötzlich ein Mann aus dem zweiten Stock vom Balkon aus ein graues Felltier über die Wiese laufen sah. Er gleich die Treppe runter, um die Nachbarin mit dem Schlüssel zu informieren. Eine andere Nachbarin sah den Kater dann auch und klingelte Sturm. Fünf Minuten später war wieder Futter im Napf, meine Frau und ich bekamen auf Arbeit Anrufe, dass er in der Küche sitzt und sich den Bauch vollschlägt.

Als ich nach Hause kam schlief er seelig auf dem Schrank. Nach einer kätzischen Begrüßung den Napf wieder befüllt, er den Napf sogleich wieder geleert. Dann wollte der Streuner aber wieder raus. Durfte er aber nicht. Zuerst machte ich meine Runde, um all die Zettel wieder einzusammeln – sonst stünde wohl das Telefon nicht still und wohlmeinende Nachbarn brächten ihn dann im Zehnminutentakt wieder nach Hause.

Selbst Eric Clapton gibt ein Ständchen dazu.

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