Puschlozzi

Ich gebe zu, ein recht sonderbarer Name. Doch was steckt dahinter: Die geballte Kraft des aus der Schweiz stammenden Pädagogen Pestalozzi und des russischen Dichters Puschkin, vereint im gemeinsamen Namen Puschlozzi. Doch will diesen Namen niemand tragen. Die Namensstreiter stehen sich unversöhnlich gegenüber in dem seit zwei Jahren schwelenden Streits.

Der Lehrkörper nebst den Schülern der Puschkinschule wechselte zu Schuljahresbeginn 2006 in das leer stehende, mittlerweile sanierte, Gebäude der Pestalozzischule. Die Schulkonferenz überließ die Namenswahl weitgehend den Schülern, welche – erwartungsgemäß – ihren alten Namen behalten wollten. Diese Entscheidung rief nun die Bevölkerung auf den Plan, welche den Namen Pestalozzischule mit dem Gebäude verbanden. Jetzt ist der Stadtrat an der Reihe, welcher gestern ein Machtwort sprach und den Querelen (hoffentlich) ein Ende bereitete. Eine öffentliche Diskussion im Vorfeld hätte bestimmt einem Streit aus dem Weg gehen können, aber wie die Stadtoberen so sind …

Das mit Spannung erwartete, (salomonische) Urteil: Die Puschkinschule soll in Pestalozzischule umbenannt werden. Recht so, ihr Stadträte. Das hättet Ihr schon vor zwei Jahren haben können.

Schnee-Export in die Schweiz

Wie mir mehrere Webcams bestätigten, gibt es hier gerade mehr Schnee als in Basel, einer Stadt in der sonst so schneesicheren Schweiz. PC120007Da lasse ich mich nicht lumpen und sende auf diesem Weg ein paar schon zur Erde gefallene Schneeflocken meinen lieben Lesern bei den Eidgenossen. Bei diesen Bildern muss doch das Mannelwecken endlich gelingen! 004

Aufgenommen heute vormittag, Blick aus dem Arbeitszimmer.

005

Schloss Osterstein

Seit dem letzten Freitag beginnt für unser Stadtschloss ein neues Kapitel in seiner langjährigen und wechselvollen Geschichte; als Seniorenwohnanlage.

Der Schandfleck mitten in der Stadt ist endgültig Vergangenheit. Die vom Einsturz bedrohte Ruine image verwandelte sich in den letzten 2 Jahren zu einem prächtig sanierten Renaissanceschloss, welches am Freitag den Schlossherren übergeben wurde. Betreiber der Anlage ist die Senioren- und Seniorenpflegeheim gGmbH Zwickau, welche schon mehrere Häuser hier unterhält sowie ein Pflegeleitzentrum für Menschen im Wachkoma.

Am Wochenende war für die, die noch keine Ambitionen hegen in ein Seniorenheim zu ziehen, ein Tag der offenen Tür. Also stellte ich mich auch in die Schlange, um einmal ein Blick in das „Bewohnerzimmer der Zukunft“ zu werfen. Platz für Bücher und ein Internetanschluss war da. Beruhigend. Und um sich schon mal langsam einzugewöhnen, oder um die Senioren nicht abgeschieden leben zu lassen, gibt es noch einen historischen Weinkeller (leider noch im Bau) sowie Schlosshoffeste und Veranstaltungen wie Buchlesungen in der Hofstube.

image

Spaziergang

Aus dem Vorsatz, nur mal kurz zum Briefkasten zu gehen, ist dann doch eine etwas größere Runde geworden. Einmal rund um den Schwanenteich. Nach den ersten hundert Metern habe ich mich geärgert, den Fotoapparat nicht dabeizuhaben. Aber wer nimmt den schon mit, wenn man nur mal einen Brief einwerfen will?! Dennoch veröffentliche ich ein Bild, aber nur mit dem Handy geknipst: der Zwickauer Schwanenteich.Schwanenteich

Der Zirkus ist da!

Als Kinder, um nicht das Wort „früher“ zu schreiben, waren wir immer hellauf begeistert, wenn ein Zirkus hier sein Zelt aufbaute. Wir konnten es kaum erwarten, die ständig Späße machenden Clowns zu sehen, Artisten schwebend in der Zirkuskuppel und natürlich die Raubtiere. Heute denke ich darüber anders. Namentlich die Tiere, welche dann herausgeputzt im Kreise rennen oder durch Reifen springende Großkatzen. Den restlichen Tagesablauf gucken sie dann traurig durchs Gitter. Wer trotzdem hingehen will, bis Sonntag gastiert der Zirkus Probst noch in Zwickau.

Zirkus Probst

Zirkus Probst auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau.